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Zitate von Frauen

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ZITATE VON FRAUEN

Erholen Sie sich hier von der Herrenkultur und lesen Sie Geistreiches von Frauen
  • "Wenn eine Frau zur Realität durchdringt, lernt sie ihren Zorn kennen, und das heißt, sie ist bereit zu handeln.
    Mary Daly, radikalfeministische amerikanische Philosophin und Schriftstellerin, 1928-2010

  • "Männliche Dummheit bereitet mir größtes Vergnügen, Gott sei Dank ist das eine schier unerschöpfliche Quelle der Unterhaltung."
    Mary Wortley Montagu (1689 - 1762), Schriftstellerin und Reisende. Sie brachte - gegen zahlreiche Widerstände - die Pockenimpfung nach Europa

  • "Wüsstest du auch nur um die Hälfte der außergewöhnlichen unbesonnenen Dinge, die ich tue, du würdest gewiss dem Gedanken zuneigen, dass irgendein Zauber auf mir liegt."
    Ada Lovelace (1815-1852), geniale Mathematikerin & erste Programmiererin

  • "Es gibt Frauen, die sind/waren schon immer für Frauen. Frauen müssen lernen, solche Frauen zu erkennen. Frauen müssen auch lernen zu erkennen, wer ihre Freundinnen sind."
    Janice Raymond, amerikanische Sozialwissenschafterin

  • "Es ist geradezu schauderhaft, dass in einer Welt von Frauen der Mann, überdies mit unebenbürtigen Merkmalen versehen, den Ton bestimmt."
    Helene von Druskowitz (1856-1918), österreichische Philosophin und Dramatikerin

  • "Mehr Stolz, ihr Frauen! Wie ist es nur möglich, dass ihr euch nicht aufbäumt gegen die Verachtung, die euch noch immer trifft. - Auch heute noch? Ja, auch heute noch. (...) "
    Hedwig Dohm (1831-1919), deutsche Schriftstellerin, Publizistin, Dramatikerin und Frauenrechtlerin

  • "Es ist sehr wichtig, in Bewegung zu sein, ein Ziel zu haben, das zu tun, was wirklich von Bedeutung ist. Wenn du das Gefühl hast, dass etwas getan werden muss, dann musst du es tun."
    Marija Gimbutas (1921-1994), amerikanische Prähistorikerin, Anthropologin & Archäologin litauischer Herkunft

  • "Frauenrecht ist nicht nur ein abstrakter Begriff; es ist vor allem eine persönliche Sache. Es geht dabei nicht nur um "uns"; sondern ebenso um mich und um dich."
    Toni Morrison, amerikanische Schriftstellerin, 1979

  • "Ich kenne nicht einmal ihre Namen. Die Tode meiner Schwestern sind nicht nennenswert, nicht bedrohlich genug, um die Abendnachrichten zu heben, nicht wichtig genug, um zwischen Schützt-das-ungeborene-Leben-Bannerträgern und Homosexuellenbefreiungs-Krawallen in San Francisco zu Stein zu werden."
    Audre Lorde (1934-1992), laut eigener Bezeichnung "black lesbian feminist mother poet warrior"

  • "Ich frage mich manchmal, ob Männer und Frauen wirklich zueinander passen. Vielleicht sollten sie einfach nebeneinander wohnen und sich nur ab und zu besuchen."
    Katherine Hepburn (1907-2003), amerikanische Schauspielerin

  • "Erst in einer tiefen Freundschaft mit einer Frau ist wahre Nähe, Vertrauen und Geborgenheit möglich. Aus dem Gleichklang von Fühlen und Denken, von Interessen und Wünschen ergibt sich die totale Erfüllung in der Liebe. ."
    Vita Sackville-West (1892-1962), britische Schriftstellerin

  • "Ich bin stolz auf mein Lesbischsein. Ich fühle, es ist die richtige Entscheidung."
    Hella von Sinnen, deutsche Komikerin und Fernsehmoderatorin

  • "Wir wollen lieber fliegen als kriechen."
    Louise Otto-Peters (1819-1895), Frauenrechtlerin

  • "Frauen werden nicht frei sein, solange ihre Unterwerfung als sexy gilt."
    Sheila Jeffreys, britische Politikwissenschafterin und Autorin

  • " Das Leben der Ungeborenen liegt jenen am meisten am Herzen, die über das Geborene verfügen wollen. "
    Margret Gottlieb, deutsche Schriftstellerin

  • "Patriarchat ist die Heimat der Männer; es ist Vaterland; und die Männer sind seine Handlungsbevollmächtigten."
    Mary Daly, radikalfeministische amerikanische Philosophin und Schriftstellerin

  • "Alle bedeutenden Weltreligionen sind patriarchalisch. Sie wurden gegründet, um die Vorherrschaft der Männer zu verbreiten und zu festigen - deswegen sind auch alle Götter männlich. "
    Marilyn French (1929-2009), amerikanische Schriftstellerin

  • "Wir sind die Wilden Frauen
    Wir plündern und wir klauen
    wir waschen uns nie
    - Anarchie"
    Wurde bei der Demo am "Feminist Gathering 2009" in Wien gesungen, geschrieen und getanzt!

  • "Insbesondere Geld, gesellschaftliche Akzeptanz, Ungebundenheit und Macht sind auch heute noch so ungleich verteilt, dass wir schlechterdings nicht behaupten können, Frauen rivalisierten unter gleichen Bedingungen."
    Christine Bergmann, deutsche Politikerin

  • "Was ist die wirkliche Bedrohung, die Lesben repräsentieren? Sie sind der lebende Beweis, dass Frauen nicht als natürliche Sklavinnen der Männer geboren sind."
    Monique Wittig (1935-2003), französische Schriftstellerin

  • "Ein kluges Weib in ihrem dunklen Drang ist sich des rechten Weges wohl bewusst! "
    Irmtraud Morgner (1933-1990), deutsche Schriftstellerin

  • "Freundinnenschaft hat nichts mit dem Niederreissen der "Grenzen" des Selbst zu tun, sondern damit, die einengenden Mauern, in die "die Selbst" eingesperrt wurde in Staub zu verwandeln. Obendrein ist Freundinnenschaft nicht damit beschäftigt "Grenzen auszudehnen und sie intakt zu halten", sondern damit Energie, Kraft, Vision, psychische und physische Räume auszudehnen. Freundinnenschaften brennen die Mauern / Grenzen der von Männern formulierten Kategorien und Definitionen nieder."
    Janice Raymond, amerikanische Sozialwissenschafterin

  • "Der schlimmste Fehler von Frauen ist ihr Mangel an Größenwahn."
    Irmtraud Morgner (1933-1990), deutsche Schriftstellerin

  • "Die Behauptung einer selbstverständlichen weiblichen Heterosexualität scheint mir per se bemerkenswert: Es ist eine ungeheuerliche Behauptung, die sich da still und leise in die Grundlagen unseres Denkens eingeschlichen hat."
    Adrienne Rich, amerikanische Feministin, Dichterin, Dozentin und Autorin

  • "Die Forderung der Frau nach Gleichberechtigung in der Kirche ist in etwa vergleichbar mit der Forderung eines Schwarzen nach Gleichberechtigung im Ku Klux Klan."
    Mary Daly, amerikanische Philosophin und Schriftstellerin

  • "Ich kümmere mich um meine eigenen Angelegenheiten, aber vergiss nicht: Wenn es etwas gibt, was die Welt hasst so ist es eine Frau, die sich um ihre eigenen Angelegenheiten kümmert."
    Calamitiy Jane (1852-1903), Wild-West-Heldin, Wirtin, Reiterin und Kunstschützin

  • "Wer denkt an die Frauen? Niemand! So müssen sie denn selbst an sich denken - allein führt zum besten Resultat."
    Ida Hahn-Hahn (1805-1880), Weltreisende

  • "Zu wissen, dass die Zeitgenossinnen meiner Großmutter nicht nur brave Ehefrauen, Mütter, Hausfrauen und Köchinnen waren, sondern vielmehr eine Generation potenzieller Freiheitskämpferinnen, gibt ihrem Dasein eine neue Dimension und meinem Leben neue Kraft."
    Midge Mackenzie, britische Filmregisseurin und Autorin

  • "Von Paris bis Peru, von Japan bis Rom ist das dümmste Tier meiner Meinung nach der Mann."
    Olympe de Gouge (1748 -1793), Frauenrechtlerin & Revolutionärin. Sie verfasste 1791 die "Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin", ein auch heute noch überaus lesenswerter, weil immer noch aktueller Text! Olympe de Gouge wurde 1793 hingerichtet.

  • "Die Werbung, die Medien, der Film, alle bieten sie den Körper der Frau als Ware an, die der Mann kaufen oder mit Gewalt nehmen kann. Mehr noch: Die ganze Welt des Konsums verführt via Sexualgewalt und Ware Frau. Man kauft nicht nur das Auto, man kauft den Frauenkörper dazu."
    Dacia Maraini, italienische Schriftstellerin

  • "Für Frauen ist der vorgeblich sichere Hort der Familie ein sehr gefährlicher Platz: das Ausmaß an tätlicher Gewalt im privaten Zusammenleben ist ein unvorstellbar großes."
    Johanna Dohnal (1939-2010), erste Frauenministerin Österreichs

  • "Das Glaubensbekenntnis des Mannes lautet doch seit hunderten Jahren "Ich, Ich, Ich". Vom großen Feldherrn bis zum kleinen Biertischstrategen dreht sich doch der ganze Kosmus nur um sie selbst."
    Ingrid Strobl

  • "Wir sind die Heldinnen unsrer eigenen Geschichte."
    Mary McCarthy (1912-1989), amerikanische Schriftstellerin & Frauenrechtlerin

  • "Lesbianismus ist keine Frage der sexuellen Vorliebe, sondern eine politische Wahl, die jede Frau treffen muss, die ihre weibliche Identität finden und so die Herrschaft des Mannes beenden will."
    Charlotte Bunch, amerikanische Politikwissenschafterin

  • "Die Tyrannei der Männer ist Ursache fast aller Geisteskrankheiten der Frauen."
    Mary Wollstonecraft (1759-1797), Schriftstellerin, Übersetzerin, Philosophin und Frauenrechtlerin in "Verteidigung der Rechte der Frauen", 1793

  • "Wenn depressive Patientinnen in die psychiatrische Krisenambulanz oder in die geschlossene Abteilung kommen, klagen sie zuerst darüber, dass sie ihren Haushalt nicht mehr schaffen und die Familie nicht mehr versorgen können. Ich habe noch nie von einem Mann gehört, der sich für krank hält, weil er den Haushalt nicht schafft."
    Andrea Hüttner, deutsche Psychiaterin

  • "Jede Frau ändert sich, wenn sie erkennt, daß sie eine Geschichte hat."
    Gerda Lerner, Professorin füf Geschichte

  • "Wozu sind die Männer gut? ... Wir Frauen wissen nicht so genau, warum die Männer da sind. Ehrlich geasgt, haben wir uns dies Frage wohl auch kaum je gestellt. Sie sind halt da, und da ist schlimm genug. Wir fragen uns wohl, wie wir ihnen am besten entkommen und sie überleben können, aber nicht, wozu sie eigentlich gut sind."
    Luise F. Pusch, feministische deutsche Linguistin

  • "Ich habe die Schnauze voll von frauenfeindlichen Kunstkritikern, die ausflippen, wenn eine Frau wagt, sich in einen weiblichen Gesamtzusammenhang zu stellen. "
    Luisa Francia, feministische deutsche Schriftstellerin

  • Mädcheneigene Räume sind Schutz vor Gewalt und Funktionalisierung und zugleich Freiraum zur Entwicklung neuer Persönlichkeitsstrukturen. Mädcheneigene Räume, die anzielen, am Geschlechterverhältnis grundlegend etwas zu verändern, können nicht als Nischen im patriarchalen zwangsheterosexuellen, jungen- und männerbestimmten Rahmen und Alltag bestehender Freizeitheime und ähnlicher Organisationen und Strukturen fungieren, sondern sind nur wirksam als Modelle ganzheitlichen, vom patriarchalen Zugriff soweit wie möglich geschützten Mädchenalltag, als separate, eigenständige Orte, über die ausschließlich die Mädchen und ihr zuständiges Fachpersonal verfügen, als gesellschaftliche Signale positiver Wertschätzung von Mädchen, Frauen und Weiblichkeit.
    Anita Heiliger, deutsche Sozialwissenschafterin

  • "Nach wie vor werden die Frauen als eine Gefahr gesehen, die es einzudämmen gilt, als Wesen mit suversiver Kraft, die man in der Defensive halten und auschließen muss."
    Fatima Mernissi, marokkanische Soziologin & feministische Schriftstellerin

  • "Männer werden generell überschätzt."
    Maren Kroymann

  • "Wenn das Recht einer jungen Frau auf Unversehrtheit wirklich ernst genommen würde, gäbe es Selbstverteidigung für Frauen als Schulfach. Statt dessen lernen wir nach wie vor Anpassung."
    Luisa Francia, feministische deutsche Schriftstellerin

  • "Der weibliche Protest gegn männliche Definitionsmacht wird belächelt. Weibliche Forschungsansätze werden als ´unwissenschaftlich´ deklariert."
    Gerda Weiler (1921-1994), deutsche feministische Forscherin

  • "Alles soll moralisch beurteilt werden, auch wenn es nur um die Geschäfte, das Einkommen und die Steuern geht. Aber im Zentrum dieser Diskussionen steht das Verhalten der Frauen und letztlich die weibliche Sexualität. Die Frge, ob Frauen ihre Haare frisieren oder verhüllen, wird in den stattlich kontrollierten Fernsehprogrammen diskutiert, als ginge es um das Überleben der Nation."
    Fatima Mernissi, marokkanische Soziologin & feministische Schriftstellerin

  • "Manch eine wird, das sage ich, in künftigen Zeiten an uns denken."
    Sappho, griechische Dichtern (ca 613 - 580 v.u.Z.)
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